Heinrich Böll Stiftung
Interreg Baltic Sea Region

Urbane soziale Innovation mit Bürger*innen gestalten

 

Viele Städte werden heutzutage mit noch nie zuvor dagewesenen sozialen Herausforderungen konfrontiert. So wird es immer notwendiger soziale Inklusion und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, während die Ressourcen des staatlichen Sektors stagnieren oder sogar zurückgehen und neue Formen der Bürger*innen-Beteiligung als Antwort erforderlich werden.

Über die letzten zwei Jahrzenhte hat sich Cultural Planning als bewährte Methode für Bewohner*innen-orientierte, urbane und soziale Innovation etabliert.

 

 

Mit dem Projekt UrbCulturalPlanning bringen wir weltweites Wissen über Cultural Planning in die Ostseeregion, um es dort zu teilen und zu vervielfältigen. Hierbei orientieren wir uns an den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und an der von der UNESCO unterstützen Arbeit zu der Methode des Cultural Planning.

 

GAME OF CITIES: CONFERENCE IN GDANSK 2020

How can we use cultural approaches to make our cities and neighbourhoods better places to live?

19.-21. November 2020

Die zweite Urban Cultural Planning Konferenz des Interreg-Projekts UrbCulturalPlanning findet vom 19. Bis zum 21. November 2020 statt. Sie wird ein rein digitales Event sein und wird vom polnischen Verwaltungsbezirk Pomorskie Voivodeship organisiert.

Die Konferenz Game of Cities dreht sich rund um die Frage, wie Kommunen und Stadtverwaltungen Bürger*innen- gesteuerte Stadtentwicklungsprozesse fördern können. Die Methode des Cultural Planning wird hierbei verwendet, um unterschiedliche soziale Herausforderungen zu thematisieren.
Die dreitägige Konferenz hat das Ziel mit Hilfe von Vorträgen, Diskussionen und Workshops erfahrbar zu machen, wie urbane Transformation durch Partizipationsprozesse gefördert werden kann. Diese Prozesse werden durch den Cultural Planning Ansatz initiiert.

Die Konferenz findet auf Englisch statt und beinhaltet folgende Themen:

  • CITIES AND CITIZENSHIP: Presenting models to reinterpret new challenges and the possibilities of participatory decision making, participatory budgeting, participatory visioning. How do inclusive models for participation offer novel ways to engage citizens in their communities? Keynote by Christelle Lahoud, UN Habitat.

  • BUILDING COMMUNITIES AND NEIGHBORHOODS: Reflecting on engaging, identifying cultural planning as a force in urban capacity building and empowering communities. How can we change places through ‘the local’ as the focus? Keynote by Lia Ghilardi, international expert in Cultural Planning.

  • DIRECT PARTICIPATION THROUGH ARTS AND CULTURE: Exploring how cities can include artivism/activism, youth, and alternative strategies from civil society. How should cultural practices and the arts transform and stimulate direct engagement within cities and neighborhoods? Keynote by Marcin Gerwin, PhD, activist and specialist in deliberative democracy.

  • DIRECT PARTICIPATION THROUGH GAMIFICATION: Illustrating how Urban Gamification and elements of playfulness within urban environment can offer strategic cultural interventions in city planning. How can we use games, gamification and forms of directed play to engage citizens and key communities in urban planning? Keynote by Mattia Thibault, PhD, Expert in Urban Gamification.

Hier geht es zur Registrierung.  

Weitere Informationen gibt es hier.

 

Die REGISTRIERUNG für das URBAN LAB in RIGA ist GEÖFFNET!

15. bis 16. September 2020 - Online

„Wie wichtig ist Kultur? Sind Künstler*innen unverzichtbare Arbeiter*innen? “

Die Coronavirus-Pandemie hat diese Fragen und ähnliche in den Fokus gerückt.

Soziale Innovationen umfassen so viele der brennenden Themen der Gesellschaft:Mangelndes Vertrauen, bürgerschaftliches Engagement, Marginalisierung und Stigmatisierung sind Themen, mit denen sich der gesamte öffentliche Sektor auseinandersetzt.

Dabei ist eine der zentralen Fragen „Wie gut nutzt der Kulturelle Sektor sein Potenzial, um nicht nur über die aktuellen Themen nachzudenken, sondern bewusst mit diesen Themen zu arbeiten und zum Aufbau einer widerstandsfähigen und engagierten Zivilgesellschaft beizutragen?“

Dieser Frage werden wir im Urban Lab in Riga „Cultural Shift: Soziale Innovation und kulturelle Treiber“ nachgehen. Das virtuelle Lab wird vom 15. bis 16. September 2020 online stattfinden. Wir werden dabei erforschen, wann und wie sich kulturelle Treiber von kulturellen Akteur*innen zu sozialen Verändernden entwickeln.

In Riga werden Beispiele präsentiert, in denen die Projekte mit anderen Arten von Strukturen in Verbindung stehen, z. B. Schulen, Universitäten, Altenheime, Stadtentwicklungen, Einkaufszentren usw. In ähnlicher Weise wird das Lab „Cultural Shift: Social innovation and cultural drivers“ die Möglichkeit bieten Beispiele aus dem Ostseeraum, in denen städtische Akteur*innen kulturelle und soziale Projekte initiiert haben, und die Verbindung zwischen diesen und unabhängigen Kulturtreibern kennenzulernen.

Es wurde ein visuelles Manifest erstellt, um die Teilnehmenden und Interessierten mit der philosophischen Aussage des Labors vertraut zu machen. Es ist HIER verfügbar.

Das Programm beginnt um 14:00 Uhr EET (13:00 CET) und besteht aus Interventionen von Menschen  ,die sich täglich im Bereich Kultur und soziale Innovationtätig sind. Dazu gehören Kenneth Balfelt (DK), Imanuel Schipper vom Rimini Protokoll (DE), Monika Chabior (PL), Rūta Stepanovaite (LT) und das City Culture Institute (PL).

Das Programm finden Sie unter HIER.

Um sich für die Veranstaltung anzumelden, folgen Sie bitte diesem Link: REGISTRIERUNG

Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie unter https://urbcultural.eu/


DOKUMENTATION

URBAN LAB ON STRATEGIC GOAL SETTING AND CREATIVE BUREAUCRACY
Die Dokumentation des Urban Lab on Strategic Goal Setting and Creative Bureaucracy ist online!

Eine deutsche Version der Dokumentation folgt in Kürze.

 

Urban Lab 2020 - Creative Bureaucracy

24 - 25 Februar 2020, Kiel (DE)

Urban Lab zum Thema Creative Bureaucracy

Das nächte Urban Lab des Interreg Projekts UrbCulturalPlanning findet am 24. und 25. Februar 2020 in Kiel statt. Das Lab widmet sich dem Thema Creative Bureaucracy.

Ziel des Urban Labs ist es, Möglichkeiten für ein nachhaltigeres Kiel auszuloten. Das zweitägige Lab, das in deutscher und englischer Sprache stattfindet, adressiert Akteur*innen aus der Kieler Politik und Verwaltung, internationale Teilnehmer*innen aus dem UrbCulturalPlanning Projekt sowie weitere Interessierte wie z.B. Städteplaner*innen, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Student*innen und Aktivist*innen. 

 


Facilitators: Tina Saaby und Charles Landry
Sprache: English

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Registrierungen sind bis zum 20. Februar 2020 möglich.

 

Cultural Planning in Kiel

Kiel ist die deutsche Partnerstadt im Projekt UrbCulturalPlanning. Zwei Organisationen - die Heinrich Böll-Stiftung Schleswig-Holstein sowie die Projektgesellschaft Kiel-Gaarden GmbH - beteiligen sich am Projekt, um Cultural Planning als Methode für bewohner*innen-orientierte, urbane und soziale Innovation einzuführen und zu fördern.

Die Heinrich Böll-Stiftung Schleswig-Holstein ist ein Vermittler für parteiübergreifende und unabhängige politische Bildung. Das Ziel ist es hierbei die Demokratie und die Beteiliung der Bevölkerung zu fördern. Innerhalb des UrbCulturalPlanning Projekts organisierte die Heinrich Böll-Stiftung Schleswig-Holstein die erste Konferenz zu Urbaner Transformation durch Kunst und Kultur, um institutionelles Wissen, Verbindungen und Kommunikation zu Cultural Planning in der Region zu erhöhen. Weiterhin ermöglicht sie Aufenthalte von Künstler*innen und Kreativen aus dem Ostseeraum und führt zwei Urban Labs in Kiel durch.

Die Projektgesellschaft Kiel-Gaarden GmbH kann auf Langzeit-Erfahrungen in der Initiierung und Entwicklung von Projekten in den Nachbarschaften auf dem Kieler Ostufer zurückblicken sowie auf Erfahrungen in der Planung und Organisation von Beteiligungsprozessen. Innerhalb des UrbCulturalPlanning Projekts übernimmt die Projektgesellschaft die Implementierung des Pilotprojekts sowie des Pilot-SpielProjekts in der Gaardener Nachbarschaft.

 


CULTURAL PLANNING IN KIEL

In Gaarden und in der Wik sollen Stadtentwicklungsprozesse anhand der sog. Cultural Planning-Methode neu gedacht werden. Hierzu wurde die Aufnahme in ein Interreg-Projekt durch die Projektgesellschaft Kiel-Garden GmbH und die Heinrich-Böll-Stiftung erfolgreich beantragt.

 

 

Planungsprozesse für Stadtteilentwicklungsprozesse können sehr vielfältig sein. Sie reichen von großen Zukunftskonferenzen bis zu kleinen Workshops. In Kiel soll nun eine weitere Methode zur Weiterentwicklung von Stadtteilen ausprobiert werden: die Methode des sog. „Cultural Planning“