Heinrich Böll Stiftung
Interreg Baltic Sea Region

Urbane soziale Innovation mit Bürger*innen gestalten

 

Viele Städte werden heutzutage mit noch nie zuvor dagewesenen sozialen Herausforderungen konfrontiert. So wird es immer notwendiger soziale Inklusion und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, während die Ressourcen des staatlichen Sektors stagnieren oder sogar zurückgehen und neue Formen der Bürger*innen-Beteiligung als Antwort erforderlich werden.

Über die letzten zwei Jahrzenhte hat sich Cultural Planning als bewährte Methode für Bewohner*innen-orientierte, urbane und soziale Innovation etabliert.

 

 

Mit dem Projekt UrbCulturalPlanning bringen wir weltweites Wissen über Cultural Planning in die Ostseeregion, um es dort zu teilen und zu vervielfältigen. Hierbei orientieren wir uns an den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und an der von der UNESCO unterstützen Arbeit zu der Methode des Cultural Planning.

 

Urban Lab 2020 - Creative Bureaucracy

24 - 25 Februar 2020, Kiel (DE)

Urban Lab zum Thema Creative Bureaucracy

Das nächte Urban Lab des Interreg Projekts UrbCulturalPlanning findet am 24. und 25. Februar 2020 in Kiel statt. Das Lab widmet sich dem Thema Creative Bureaucracy.

Ziel des Urban Labs ist es, Möglichkeiten für ein nachhaltigeres Kiel auszuloten. Das zweitägige Lab, das in deutscher und englischer Sprache stattfindet, adressiert Akteur*innen aus der Kieler Politik und Verwaltung, internationale Teilnehmer*innen aus dem UrbCulturalPlanning Projekt sowie weitere Interessierte wie z.B. Städteplaner*innen, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Student*innen und Aktivist*innen. 

 


Facilitators: Tina Saaby und Charles Landry
Sprache: English

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Registrierungen sind bis zum 20. Februar 2020 möglich.

 

Cultural Planning in Kiel

Kiel ist die deutsche Partnerstadt im Projekt UrbCulturalPlanning. Zwei Organisationen - die Heinrich Böll-Stiftung Schleswig-Holstein sowie die Projektgesellschaft Kiel-Gaarden GmbH - beteiligen sich am Projekt, um Cultural Planning als Methode für bewohner*innen-orientierte, urbane und soziale Innovation einzuführen und zu fördern.

Die Heinrich Böll-Stiftung Schleswig-Holstein ist ein Vermittler für parteiübergreifende und unabhängige politische Bildung. Das Ziel ist es hierbei die Demokratie und die Beteiliung der Bevölkerung zu fördern. Innerhalb des UrbCulturalPlanning Projekts organisierte die Heinrich Böll-Stiftung Schleswig-Holstein die erste Konferenz zu Urbaner Transformation durch Kunst und Kultur, um institutionelles Wissen, Verbindungen und Kommunikation zu Cultural Planning in der Region zu erhöhen. Weiterhin ermöglicht sie Aufenthalte von Künstler*innen und Kreativen aus dem Ostseeraum und führt zwei Urban Labs in Kiel durch.

Die Projektgesellschaft Kiel-Gaarden GmbH kann auf Langzeit-Erfahrungen in der Initiierung und Entwicklung von Projekten in den Nachbarschaften auf dem Kieler Ostufer zurückblicken sowie auf Erfahrungen in der Planung und Organisation von Beteiligungsprozessen. Innerhalb des UrbCulturalPlanning Projekts übernimmt die Projektgesellschaft die Implementierung des Pilotprojekts sowie des Pilot-SpielProjekts in der Gaardener Nachbarschaft.

 


CULTURAL PLANNING IN KIEL

In Gaarden und in der Wik sollen Stadtentwicklungsprozesse anhand der sog. Cultural Planning-Methode neu gedacht werden. Hierzu wurde die Aufnahme in ein Interreg-Projekt durch die Projektgesellschaft Kiel-Garden GmbH und die Heinrich-Böll-Stiftung erfolgreich beantragt.

 

 

Planungsprozesse für Stadtteilentwicklungsprozesse können sehr vielfältig sein. Sie reichen von großen Zukunftskonferenzen bis zu kleinen Workshops. In Kiel soll nun eine weitere Methode zur Weiterentwicklung von Stadtteilen ausprobiert werden: die Methode des sog. „Cultural Planning“