Heinrich Böll Stiftung
Interreg Baltic Sea Region

Urbane soziale Innovation mit Bürger*innen gestalten

 

Viele Städte werden heutzutage mit noch nie zuvor dagewesenen sozialen Herausforderungen konfrontiert. So wird es immer notwendiger soziale Inklusion und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, während die Ressourcen des staatlichen Sektors stagnieren oder sogar zurückgehen und neue Formen der Bürger*innen-Beteiligung als Antwort erforderlich werden.

Über die letzten zwei Jahrzenhte hat sich Cultural Planning als bewährte Methode für Bewohner*innen-orientierte, urbane und soziale Innovation etabliert.

 

 

Mit dem Projekt UrbCulturalPlanning bringen wir weltweites Wissen über Cultural Planning in die Ostseeregion, um es dort zu teilen und zu vervielfältigen. Hierbei orientieren wir uns an den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und an der von der UNESCO unterstützen Arbeit zu der Methode des Cultural Planning.

 

SAVE THE DATE! URBAN LAB - DAS VERMÖGEN DER KUNST

29. September 2021, Kiel (DE)

Am 29. September 2021 findet das nächste Kieler Urban Lab des UrbCulturalPlanning Projekts statt. Die Inhalte des Urban Labs kreisen rund um Künstlerische Stadtentwicklung und Urban Cultural Planning. Die Veranstaltung wird von der Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Landeshauptstadt Kiel und dem Interreg-Projekt UrbCultural Planning angeboten. Fokus des Urban Labs ist die Rolle von Kunst und Kultur bei Transformationprozessen von Städten: Welche Rolle können Kunst und Kultur dabei spielen, welche Methoden wurden entwickelt und welche Strategien der Verbreitung dieser Methoden gibt es dazu bereits im Ostseeraum?

Weitere Informationen sind bald auf dieser Website abrufbar.

Anmeldungen bitte per E-Mail an culturalplanning@boell-sh.de.


Cities in Flow - Urban Cultural Planning Konferenz in Riga 2021

15. - 17. September 2021, Riga

Vom 15.-17. September 2021 findet die dritte UrbCultural Planning Konferenz in Riga statt!

Im Rahmen dieser letzten Konferenz werden wir die Aktivitäten der zurückliegenden 2,5 Jahre Revue passieren lassen und kritisch bewerten. Zusätzlich soll der Blick in die Zukunft und die Chancen des UrbCulturalPlanning Ansatzes für Planung im Ostseeraum nicht zu kurz kommen.

Das 3-tägige Programm steht unter der Fragestellung, inwieweit Cultural Planning in innovative Strategien abgeleitet werden kann. Dazu werden online und offline mehrere Workshops und Vorträge geleitet von internationalen Expert*innen veranstaltet. Der Fokus wird dabei auf der Evaluierung des Gesamtprojektes, der finalen Präsentation der Demonstrator-Projekte, Vernetzung für die Zukunft und Gamification-Workshops liegen. Auch diverse Stadtführungen durch Rigas Demonstrator-Nachbarschaften sind geplant. Einen genauen Zeitplan finden Sie hier!

Teilnahme

Wenn Sie an der Konferenz teilnehmen möchten, können Sie sich noch bis zum 09. September 2021 auf der Website des UrbCulturalPlanning Projektes oder unter diesem Link registrieren!

Covid-19

Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme an der Konferenz nur möglich ist, wenn Sie eine gültige Bescheinigung besitzen, die Ihre Impfung gegen oder Genesung von Covid-19 bezeugen kann. Mehr Informationen dazu erhalten Sie auf der Website der Konferenz unter dem Reiter Practical Information!

Cultural Planning in Kiel

Kiel ist die deutsche Partnerstadt im Projekt UrbCulturalPlanning. Zwei Organisationen - die Heinrich Böll-Stiftung Schleswig-Holstein sowie die Projektgesellschaft Kiel-Gaarden GmbH - beteiligen sich am Projekt, um Cultural Planning als Methode für bewohner*innen-orientierte, urbane und soziale Innovation einzuführen und zu fördern.

Die Heinrich Böll-Stiftung Schleswig-Holstein ist ein Vermittler für parteiübergreifende und unabhängige politische Bildung. Das Ziel ist es hierbei die Demokratie und die Beteiliung der Bevölkerung zu fördern. Innerhalb des UrbCulturalPlanning Projekts organisierte die Heinrich Böll-Stiftung Schleswig-Holstein die erste Konferenz zu Urbaner Transformation durch Kunst und Kultur, um institutionelles Wissen, Verbindungen und Kommunikation zu Cultural Planning in der Region zu erhöhen. Weiterhin ermöglicht sie Aufenthalte von Künstler*innen und Kreativen aus dem Ostseeraum und führt zwei Urban Labs in Kiel durch.

Die Projektgesellschaft Kiel-Gaarden GmbH kann auf Langzeit-Erfahrungen in der Initiierung und Entwicklung von Projekten in den Nachbarschaften auf dem Kieler Ostufer zurückblicken sowie auf Erfahrungen in der Planung und Organisation von Beteiligungsprozessen. Innerhalb des UrbCulturalPlanning Projekts übernimmt die Projektgesellschaft die Implementierung des Pilotprojekts sowie des Pilot-SpielProjekts in der Gaardener Nachbarschaft.

 


CULTURAL PLANNING IN KIEL

In Gaarden und in der Wik sollen Stadtentwicklungsprozesse anhand der sog. Cultural Planning-Methode neu gedacht werden. Hierzu wurde die Aufnahme in ein Interreg-Projekt durch die Projektgesellschaft Kiel-Garden GmbH und die Heinrich-Böll-Stiftung erfolgreich beantragt.

 

 

Planungsprozesse für Stadtteilentwicklungsprozesse können sehr vielfältig sein. Sie reichen von großen Zukunftskonferenzen bis zu kleinen Workshops. In Kiel soll nun eine weitere Methode zur Weiterentwicklung von Stadtteilen ausprobiert werden: die Methode des sog. „Cultural Planning“